Geisingen

Aus Donaubergland Wandern

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Eremitage auf dem Wartenberg bei Geisingen

Das Städtchen Geisingen, eine alemannische Siedlung und einer der ältesten Orte der Baar, wurde erstmals im Jahre 764 in einer Schenkungsurkunde des Kloster St. Gallen|Klosters St. Gallen erwähnt. In einer weiteren Urkunde von 829 wurde der Ort als öffentlicher Gerichtsplatz ausgewiesen. Ein genaues Datum der Stadtgründung lässt sich nicht nachweisen. Es gibt allerdings Quellen, nach denen diese um 1280 - 1300 erfolgt sein könnte. In einer verheerenden Brandkatastrophe wurde Geisingen 1487 weitgehend zerstört. Der Sage nach trugen die Geisinger in ihrer Verzweiflung die Agathafigur aus der Kirche und stellten sie in die Hauptstraße. Daraufhin erlosch nach der Sage das Feuer. Der Dreißigjährige Krieg, die französischen Revolutionswirren und napoleonischen Kriege brachten unsagbares Elend über die Stadt Geisingen. Gleichzeitig leiteten sie aber auch einen neuen Abschnitt in der Geschichte ein, denn als 1806 durch einen Machtanspruch Napoleons das Großherzogtum Baden entstand, wurde diesem auch Geisingen eingegliedert. Im Jahre 1972 wurden die damals selbständigen Gemeinden Gutmadingen und Kirchen-Hausen und im Jahre 1974 die Gemeinden Aulfingen und Leipferdingen als Stadtteile eingemeindet: Aulfingen im Aitrachtal zwischen Länge und Randen ist der kleinste Stadtteil Geisingens. Als ehemaliges Bauerndorf hat es bis in die heutige Zeit seinen ländlichen Charakter bewahrt. Wo die junge Donau mit ihren Schleifen das Tal zwischen Wartenberg und dem Höhenzug der „Länge“ durchschneidet, liegt Gutmadingen. Im Jahre 1273 wurde Gutmetingen erstmals urkundlich erwähnt. Der Stadtteil Kirchenhausen wurde im Jahre 764 erstmals mit Chiriheim urkundlich erwähnt. Der Ort war Mutterkirche und Dekantssitz für eine große Umgebung. Bereits um 600 war ein christliches Gotteshaus erbaut. 778 wurde Leipferdingen erstmals als Luitfridinga erwähnt. Im Ort sind Güter des Klosters der Insel Reichenau und anderer Herrschaften bezeugt. Der Ort gehörte lange zur Deutschordenskommende Mainau.

Sehenswürdigkeiten

  • sanierter Stadtkern
  • Wartenberg (schöner Ausblick)
  • Eremitage (mit mech. Klausner) (Besichtigung f. Gruppen nach Anmeldung)
  • Stadtmühle (in Betrieb)
  • alte Gerbe (Heimatmuseum)
  • NSG Unterhölzer Wald, Hörnekapf

Freizeitmöglichkeiten

  • Wandern und Rad fahren

Link

http://www.geisingen.de

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