Kolbingen

Aus Donaubergland Wandern

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Kolbingerhöhle

Der Heuberg zählt zum Stammland der Kelten, des ersten namentlich bekannten Volkes im deutschen Südwesten. Mehrere Funde weisen auf ihre Anwesenheit auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Kolbingen hin. Der Name Kolbingens deutet darauf hin, daß ein alamannischer Herr namens "Colbo" sich mit seinen Leuten hier niederließ und eine Siedlung gründete: "bei den Leuten, die in der von Colbo gegründeten Siedlung wohnen". Neben der Landwirtschaft bildete der Wald die wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde. Die Nutzung der Waldungen führte auch immer wieder zu Auseinandersetzungen mit der Herrschaft, besonders als im 17. und 18. Jahrhundert der Holzbedarf der umliegenden Eisenwerke zunahm und der Holzverkauf beträchtliche Gewinne abwarf. Der Holzreichtum bewog vermutlich die Herren von Laubenberg gegen Ende des 16. Jahrhunderts im Wald "Schrott" eine Glashütte zu errichten, die aber keine Bedeutung erlangte und den Betrieb bald wieder einstellen musste. Ein weiterer gewerblicher Betrieb war die herrschaftliche Ziegelhütte, deren Anfänge in das Mittelalter zurückreichen dürften. Bis 1908 oder 1909 wurden hier Ziegelwaren hergestellt und in der Umgebung vertrieben. Spätestens im 18. Jahrhundert wurde im Hakenwäldle eine Steinhütte errichtet und dort werden bis heute die geschätzten Kolbinger Platten gebrochen und bearbeitet.

Sehenswürdigkeiten

  • Tropfsteinhöhle
    Aussichtsturm Gansnest
  • St. Xystus-Kirche
  • Heckenlandschaft
  • NSG Hintelestal und Buchhalde
  • Aussichtsturm Gansnest
  • Wachtfelsen, Rappenfelsen
  • Waldlehrpfad „Wasenhalde“
  • Burgruine Walterstein

Freizeitmöglichkeiten

  • Loipe
  • Grillplatz
  • Wandern und Rad fahren

Link

http://www.kolbingen.de

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