Mühlheim

Aus Donaubergland Wandern

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Karstquelle der Wulf führt das ganze Jahr über reichlich Wasser für den Antrieb von Mühlrädern und war damit Ort für die Siedlung. Spätestens seit der Römerzeit lassen sich hier Mühlen nachweisen, die dann auch dem Ort den Namen gaben. Für die weitere Entwicklung war ein frühgeschichtlicher Handelsweg entscheidend, der vom Bodensee herkommend hier die Donau in einer Furt überquerte und dann weiter über die Albhochfläche in das Albvorland bei Rottweil führte. Auf der Hochterrasse der Donau über der Furt, in der Nähe der Mühle wurde vermutlich schon im 8. Jahrhundert eine Kirche zu Ehren des hl. Gallus erbaut. Im Dreißigjährige Krieg litt die Bürgerschaft entsetzlich: Von ursprünglich 96 Bürgern mit ihren Familien zu Beginn des Krieges, lebten 1635 nur noch 28 in der Stadt. Der Rest war geflohen, verhungert oder einer Seuche erlegen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfasste die industrielle Revolution auch Mühlheim a. d. D. und Dank des Unternehmungsgeistes einiger Bürger kehrte allmählich ein bescheidener Wohlstand zurück. Ruprecht Amman und Karl Aigeltinger gründeten damals Uhrenfabriken und Ludwig Leibinger richtete eine Werkstatt für chirurgische Instrumente ein. Heute ist das historische Stadtbild wieder hergestellt worden, in dessen Mittelpunkt das vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammende Rathaus steht.

Sehenswürdigkeiten

Freizeitmöglichkeiten

  • Hallenbad mit Sauna
  • Skilift
  • Tennis
  • Stadtführung mit Nachtwächter
  • Schlosskonzerte
  • Grill- und Spielplätze
  • Wandern und Rad fahren

Link

http://www.muehlheim-donau.de

Persönliche Werkzeuge