Naturschutzgebiete

Aus Donaubergland Wandern

(Weitergeleitet von NSG)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Donaubergland verfügt über sehr viele landschaftliche und naturräumliche, kulturhistorische und geologische Besonderheiten, die auf Grund ihrer Einzigartigkeit teilweise unter Schutz gestellt wurden.

Einige dieser bedeutenden Naturschutzgebiete stellen wir Ihnen hier vor.

Inhaltsverzeichnis

Alter Berg

78583 Böttingen

Der "Alte Berg" ist ein vom Menschen geprägtes, reich strukturiertes Gebiet mit Wacholderheiden, Magerrasen, Lesesteinriegeln, Hecken und lichten Weidewäldern. Er ist Lebensraum für eine Vielzahl seltener und geschützter, auf übersichtliches und extensiv genutztes Gelände angewiesener Tier- und Pflanzenarten.


Buchhalde Oberes Donautal

78567 Fridingen

303,5 ha

Erd- und landschaftsgeschichtliches Dokument von besonderer Eigenart und Schönheit; Lebensraum einer großen Anzahl seltener und zum großen Teil vom Aussterben bedrohter Pflanzen- und Tierarten und gefährdeter Pflanzengesellschaften.

Dürbheimer Moos

78589 Dürbheim

64,5 ha

An der europäischen Wasserscheide zwischen derPrim und dem Faulenbach liegt ein großes Moorgebiet. Das Moor, das in der Faulenbachsenke entstanden ist, bezeichnet man als Wiesenmoor mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Moorpflanzen. Außerdem ist das Gebiet ein Paradies für die heimische Vogelwelt.

In Zeiten der Brennstoffknappheit wurde hier Torf gestochen. Später wurde das Gebiet unter Naturschutz gestellt.


Hintelestal

78600 Kolbingen

19,5 ha

Das Naturschutzgebiet ist großenteils im Naturschutzgebiet Buchhalde-Oberes Donautal aufgegangen. Verblieben ist dem Hintelestal der Gemeindewald von Kolbingen und einige Privatwaldparzellen mit Schlucht- waldcharakter. Es gibt sehr reichhaltige und großflächige Vorkommen von Märzenbecher.

Es ist ein kleines Seitental der Donau auf der Schwäbischen Alb im Weißen Jura mit steilen, stellen- weise felsigen Talhängen, bestockt mit Hangbuchen- und Schluchtwäldern.


Hohenkarpfen

78595 Hausen ob Verena

13, 5 ha

Einzigartiges erdgeschichtliches Dokument (Zeugenberg), das in seiner Eigenart und Schönheit von besonderer Bedeutung für die Landschaft der Baar ist.

Der markante, fast symmetrische Bergkegel des Hohenkarpfen (912m) prägt die Landschaft der östlichen Baar. Den Betrachter erinnert der Hohenkarpfen an den Kegel eines erloschenen Vulkanes. Dem ist jedoch nicht so. Tatsächlich haben Witterung und Wasserspülungen den Berg vom ursprünglichen Albkörper herausmodelliert. Sein geologischer Aufbau entspricht dem der benachbarten Alb.

Um "den Berg" und über "den Berg" wurden viele Geschichten und Sagen veröffentlicht. Auch diente er schon öfters als imposante Filmkulisse.


Höwenegg

78194 Immendingen

20,5 ha

Der Höwenegg ist der nördlichste der berühmten Hegauvulkane. Ursprünglich hatte er 6 Krater. Er ist Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Bekannt sind die seltenen Mineralvorkommen des Höwenegg. aber weltweit berühmt wurde er durch die hier gefundenen vollständigen Skelette von Hipparion, einem dreizehigen Pferdevorfahren.


Irndorfer Hardt

78597 Irndorf

103 ha

Alte Hardtlandschaft auf dem Großen Heuberg (Schwäbische Alb) im Gebiet des Weißen Jura; offene Grasflächen mit lichtem Baumbestand aus Birken, Eichen, Buchen und Fichten, Mehl- und Vogelbeerbäumen; kleine Erdfälle (Dolinen).



Ramberg-Rehletal

78194 Immendingen

66,8 ha

Orchideenreicher Buchenwald und Geißklee-Kiefernwald mit reicher Flora.


Stiegelesfelsen

Der Stiegelesfelsen

Buchheim / Fridingen an der Donau

Südexponierte Hänge des Durchbruchstals der Donau durch die Schwäbische Alb (Weißer Jura); z.T. aus dem Tal hochragende Felswände, sowie Felshänge und Geröllhalden mit artenreichen Trockenrasen und Trockenwäldern.




Triebhalde

Das Naturschutzgebiet Wacholderheide »Triebhalde« liegt im Lippachtal, nördlich von Mühlheim und ist Lebensraum für eine Vielzahl seltener und geschützter, auf offenes und extensiv genutztes Gelände angewiesener, wärme - und trockenheitsliebender Tiere und Pflanzen; ein vom Menschen durch jahrhundertelange Nutzung geprägter Landschaftsteil mit Wacholderheiden, Magerrasen und landschaftsprägenden Einzelbäumen.

Unterhölzer Wald

78187 Geisingen

639 ha

Am Rand der Schwäbischen Alb, zwischen Pfohren und Geisingen, liegt das Naturschutzgebiet Unterhölzer Wald. Es umfasst ausgedehnte Waldflächen mit alten 300- bis 400-jährigen Eichen- und Buchenbeständen. Im Südwesten liegt ein Flachmoor (Birkenried) mit reicher Flora sowie das Stillgewässer Unterhölzer Weiher mit Röhricht aus Schilf und Rohrkolben. Es ist Brutgebiet zahlreicher Wasservögel und Rastplatz für Zugvögel.


Wachholderheide Kraftstein

78570 Mühlheim

Eine der schönsten Wachholderheiden des großen Heubergs liegt südlich von Mahlstetten am Rande der Hochebene. Sie ist Lebensraum seltener und gefährdeter Tier-und Pflanzenarten und -gesellschaften. Im Naturschutzgebiet gibt es nur einige wenige markierte Wanderwege, von denen die Wachholderheide überblickt werden kann.

Persönliche Werkzeuge