Wehingen

Aus Donaubergland Wandern

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Wehingen ist eine der ältesten Gemeinden im Landkreis Tuttlingen. Die geographisch interessante und reizvolle Lage dürfte der Anlass für eine frühe Besiedlung der Gegend am Zusammenfluss von Mühlbach und Bära gewesen sein. Zeugen dieser alamannischen Besiedlung sind Gräberfunde an verschiedenen Stellen im Ort. Die erste urkundliche Erwähnung Wehingens datiert auf den 27. März 793, als Graf Berthold Besitzungen im Ort, die er dem Kloster St.Gallen überlassen hatte, wieder zurückerwarb. Oberhalb dem Ortsteil Harras auf der Schlosshalde stand die Burg der Herren von Wehingen. Die heute noch sichtbaren Reste der Umwallung des Burggrabens sowie der Mauerreste zeigen das Ausmaß einer einst mächtigen und ausgedehnten Anlage. 1597 ließ Kaiser Leopold eine Eisenschmelze im Weiler Harras errichten. Das Hüttenwerk bestand aus einem Hochofen, der die Eisenmasseln an das Bärenthaler Werk lieferte. Das Erz wurde im Tagbau in sogenannten Bohnerzgruben, die kleineren Umfangs waren, abgebaut. Die Erwerbsquelle brachte zwar keine großen Einkünfte, erleichterte den Bewohnern des gesamten Heuberg aber doch ein wenig ihr karges Leben. Am 28. Oktober 1828 legte ein Brand in Wehingen in wenigen Stunden 42 Häuser und damit die Wohnungen von 80 Familien in Schutt und Asche. Der großzügigen Aufbauhilfe des königlich württembergischen Staates verdankt Wehingen im wesentlichen sein heutiges Ortsbild.

Sehenswürdigkeiten

  • Fronhofer Kirche (älteste K. im Landkreis)
  • Wallfahrtskapelle Bürgle, Breithalb
  • Ruine Schlossberg
  • Waldlehrpfad Gosheim-Wehingen

Freizeitmöglichkeiten

  • Wandern und Rad fahren
  • Grill- und Kinderspielplatz
  • Ski fahren (Lift und Loipen)
  • Reiten
  • Tennis
  • Angeln

Link

http://www.wehingen.de

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