Dolinen

Aus Donaubergland Wandern

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Eine Doline im Irndorfer Hardt

Die Verkarstung der Schwäbischen Alb bewirkt, dass immer wieder über den überirdischen Hohlräumen die Erde einstürzt. So entstehen Erdfälle, trichterförmige Vertiefungen und Karstwannen, auch Dolinen genannt. Besonders eindrucksvolle Dolinen befinden sich bei Irndorf und bei Neuhausen ob Eck.


Dolinen im Irndorfer Hardt

In den Dolinen im Naturschutzgebiet Irndorfer Hardt herrschen an den an tiefsten Stellen die niedrigsten Temperaturen weit und breit. Nach der Eiszeit konnten sich hier viele Pflanzen halten, die normalerweise den abschmelzenden Gletschern wieder Richtung Alpen gefolgt wären, aber das kühle Klima des Hardts sagte ihnen so zu, dass sie an Ort und Stelle blieben. So finden wir hier Pflanzen, die eigentlich erst 1000 Meter höher vorkommen dürften.


„Harreser Erdfälle“

etwa 2,5 km östlich von Neuhausen ob Eck, in unmittelbarer Nähe der Bundesstraße 311. Die Harreser Erdfälle sind Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten und als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen. Markierungsversuche im Jahre 2001 haben ergeben, dass die Versickerungsstellen der Harreser Erdfälle zum Einzugsbereich des Aachtopfs gehören. In den Harreser Erdfällen rösteten einst die Leinenweber den Flachs, daher auch der Name (von mittelhochdeutsch har=Flachs).

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